MONZEC - Zeckenmonitoring zur Erfassung von Zecken

monzec

Die Aktivität von Zecken ist kaum erfasst. Dabei sind sie nach den Stechmücken im Alpenraum die häufigsten Parasiten – und sind unter allen Parasiten diejenigen, die am häufigsten Krankheiten übertragen.

Ob und in welchem Gebieten sie wie stark aktiv sind, wissen wir nicht. Das macht jede Vorsorge schwierig.

 

Ziel des Projektes ist es, zusammen mit den Jägern und Landwirten, sowie wanderfreudigen und naturverbundenen Bürgerinnen und Bürgern ein flächendeckendes Monitoring aufzubauen, um in Zukunft, eine gezielte Vorsorge empfehlen zu können.

Die Aktivität von Zecken soll langfristig und reproduzierbar sein, sodass Vorhersagemodelle entwickelt und Bürger vor Einschleppungen frühzeitig gewarnt werden können.

 

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.zeckencheck.at.


Was soll man melden?
Zeckenbefall am Wild, an eigenen Hautieren und auch Zeckenstiche bei sich selbst. Letzteres ist besonders wichtig, da man so nicht nur die generelle Aktivität von Zecken in einer bestimmten Region erfasst, sondern diese auch mit dem Stichrisiko beim Menschen korrelieren kann.

Die gesamte Bevölkerung wird gebeten, die kostenlose App auf das Handy zu laden, sämtliche Zeckenfunde an sich selbst, am Hund bzw. Katze, am erlegten Wild wie Reh, Hirsch und Gämse über die App einzumelden.

Die Anmeldung und die App sind kostenlos und nicht personenbezogen. Sie erfolgt über die Handynummer und einem gewählten Passwort.

Über die App werden folgende Daten erfasst:
- GPS-Koordinaten der Fundortstelle
- Auswahlmöglichkeit: Reh, Hirsch, Gämse, Hund, Katze, Mensch
- Anzahl der Zecken
- Ein Foto der Zecke
- Fundort (Vulgoname des Fundortes - dient als Überblick für den Nutzer selbst)


Plakat zum Download: Plakat Jagdzeitung Juni 2026 Nordtirol[1].pdf herunterladen (0.51 MB)

Bericht mit weiteren Informationen zum Download: Schaltung Gemeindezeitungen_Gemeindeapp.pdf herunterladen (0.21 MB)


Plakat Monzec (526 KB) - .PDF

08.06.2026